Noch ist immer nicht ganz klar, was es mit dem jähen Ende des Galão auf sich hat. Aber unsere eigenen Infos und eine Reihe von Zusendungen deuten darauf hin, dass ein Disput zwischen den beiden Besitzern die Ursache sein könnte. Angeblich wurden bereits die Paragraphen gezückt. Es könnte also tatsächlich länger dauern, wie auch ein Kommentator vermutet.
Für uns stellen sich da gleich mehrere Fragen: Zum einen, warum das Galão wegen eines Besitzerstreits geschlossen werden musste. Schließlich machen den Hauptteil der Arbeit dort nicht die Besitzer! Sich dort nicht über den Weg laufen zu müssen, ist doch lediglich eine Sache des Dienstplans, oder?
Womit wir beim zweiten und wichtigsten Punkt sind: Was passiert jetzt eigentlich mit den netten Menschen, die dort gearbeitet und sich dabei sicher keine goldene Nase verdient haben? Sind die von einem Tag auf den anderen ihren Job losgeworden? Das wäre alles andere als die feine Art, meine Herren!
Und Frage Nummer 3: Wenn man sich tatsächlich um das Galão streitet, wie der Buschfunk vermeldet, dann macht es doch wenig Sinn, dem Objekt der Begierde Schaden zuzufügen, also die Stammgäste hängen zu lassen, das Personal vor vollendete Tatsachen zu stellen usw. Das verstehe wer will!
Wir müssen etwas tun, liebe Galão-Gemeinde. Deshalb jetzt ein Vorschlag:
Samstag, den 5. Juni um 11:30 Uhr, gemeinsames Fremd(!)kaffeetrinken auf den Stufen vorm Galão. Das Signal muss klar sein: Wir können auch anders(wo), aber wir wollen (noch) nicht!
Montag, 31. Mai 2010
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Au weia. Naive Sozialverklärungsdenke à la Berlin, wie ich sie liebe.
AntwortenLöschenBevor es wieder mal gegen den bösen ausbeutenden Unternehmer geht, schlag ich vor, Mr. Hop Sing boykotiert entweder das Galao, oder er ist ein klein wenig mutiger und aktiver und macht selbst eins auf, auf kommunaler Basis und mit dem gleichen Erfolg und teilt die Erträge mit seiner Belegschaft.
Ohne den Einsatz, den die Gründer des Galaos gezeigt haben (unter anderem auch dabei, aus dem Weinbergspark mal was anderes als eine Dealer-Kleingartenkolonie zu machen) hätten die lieben Menschen aus dem Galao erst überhaupt keinen Job.
Und ich kann mir auch ganz gut vorstellen, dass die Gründer des Galaos sich selbst am allerbesten etwas anderes als eine Schliessung vorstellen können.
Naja, mal die Kirche im Dorf lassen. Man muss ja nicht unbedingt selber Eier legen können/wollen um sagen zu dürfen, dass ein Ei schlecht ist.
AntwortenLöschenUnd dass der Erfolg eines Ladens nur vom Agieren der Besitzer abhängt, ist natürlich nichts als naive Kapitalverklärungsdenke à la FDP.
sorry,mädels.aber ich seh das noch nüchterner..wir leben eben in berlin und ein laden geht ,der andere kommt!
AntwortenLöschenso sehr`s schmerzt,aber schaden tut man sich meistens nur selbst und in dem falle sicher auch seinen mitarbeitern..
nebenan gibt`s ne sehr leckere PIADINA und der typ macht extrem leckeren kaffee..
man muß also einfach mal umdenken und die macht der gewohnheit aufbrechen!
viel spaß dabei!mir langt`s mit zickenkrieg,unehrlichkeit und tosta mist,ähm mista, ist auch nix anderes als zwei toasts mit manchego und rosmarinschinken!
ciao galao!
war ne schöne zeit,aber so möchte man nicht unbedingt den laden weiterhin betreten!
.... es gibt schlimmeres. Der Laden war aus meiner Sicht eine Goldgrube und es wird sich daher (irgendwann) auch wieder jemand finden der die Pforten öffnen wird.
AntwortenLöschenKlar ist das erstmal ärgerlich und auch ich habe dort sehr gerne gesessen aber "lebbe geht weiter".
An irgendeinem sonnigen Tag werdet ihr vorbeigehen und staunend feststellen, "hey der Laden ist wieder auf"..... und dann wird da auch wieder Ansturm sein. Also, Kopf nicht in den Sand stecken ;-)
"Ein glückliches Leben ist der Genuß der Gegenwart, das ewige Leben ist die Hoffnung der Zukunft".
Wer ist denn der Eigentümer des Ladens und kann man ihn nicht einfach fragen, warum er ihn geschlossen hat? Ja, sehr naiv.
AntwortenLöschenPastei de Nata!
AntwortenLöschenDie von Hop gestartete Blog und Reopen Aktion haette durchaus eine schoene Sache werden koennen. den laden wuerdigend vielleicht sogar ermutigend. Mit mitgefuehl gegenueber den inhabern, die sicherlich selber unter der Schließung leiden. Die Texte hier sind jedoch defamierend und respektlos gegenueber 2 Menschen die keinen anderen Ausweg gefunden haben, nachdem sie es schon lange versucht haben. Ich kann mich als Gast von dieser Aktion nur deutlich distanzieren. So traurig es auch fuer den Moment ist: Manchmal bedeutet großes unglueck großes glueck...
AntwortenLöschensuper Aktion. ich hab immer gesagt: Wenn das galao dicht macht, wirds zeit aus dem Weinbergsweg wegzuziehen. Muss ja nicht sein. will man ja nicht. Deshalb: fight for your right to galao!
AntwortenLöschenSo ein Bullshit!
AntwortenLöschenWer hat denn Mitgefühl mit den Gästen und den Mitarbeitern?Meint ihr,es gibt da ne Lohnfortzahlung?Guten Kaffee gibt`s glücklicherweise woanders,aber auch Kommunikation zwischen Gästen ,die sich nur von dort kennen und die man immer wieder dort treffen konnte,wurde einfach gekappt!
Ist doch frech!
Und überhaupt,diffamierend,wie pathetisch und bitte mit zwei`f`,ist es wirklich nicht! Es zeigt nur den Unmut und das Unverständnis für diese egomane Aktion!
Schaut euch die Zahlen an,harte "Fakten"also,579 besucher und insgesamt bisher nur 98 Stimmen!
So groß ist das Interesse scheinbar auch nicht und ich kann dem Beitrag vom 1.juni,14h39 nur recht geben,wir sind in der sehr schnellebigen Stadt Berlin, hier gewöhnt man sich bald an neue Situationen!
Ich werd den Laden,falls er wieder aufmacht,möglichst nicht mehr betreten,weil die Aktion ist echt ne Katastrophe!
Nur der Stolz und die Geldgier zweier Besitzer,zwingt Mitarbeiter und Gäste zum Umdenken und,man reagiert!
Wer weiterhin da mitlaufen will,bitte!
Salomonisch wäre wahrscheinlich,das Galao komplett an einen dritten Käufer zu übergeben,damit bekäme der Laden wieder ne neue Chance und vor allem,ne positivere Ausstrahlung!
Bin schon gespannt ,was am Samstag,auf den Stufen vor`m Galao passiert und wer sich dort zur "stillen"-Kaffee-Demo in den Dreck setzt!have fun!
Wenn ich gewusst hätte, was für Idioten im Galao ihren Galao trinken und dabei auch noch neben mir sitzen, wäre ich sicher schon viel früher woanders hingegangen.
AntwortenLöschenIst doch gut so: Falls der Laden wieder aufmachen sollte, dann bleiben wenigsten die asozialen Einzelgänger weg, die dann nebenan ihre "Piadina" essen und ihren "extrem leckeren Kaffee" trinken! Reinigend - wie ein Sommegewitter!
Ich bin dabei: Re-open Galao!
Ich find das Engagement gut: Re-open Galao!
Läden, die sich fast einen Ruf als Institution erarbeiten wie das Galao, kann Berlin einerseits gut gebrauchen. Andererseits war ich seit 7 Jahren regelmäßig im Galao und musste mir bis zum Schluss in Erinnerung bringen, dass ich eigentlich nur der Pasteis wegen hin bin. Denn die häufig lustlose Bedienung von trendigem Jungvolk hat mir häufig einen dicken Hals beschert.
AntwortenLöschenIch wünsche den Mitarbeitern des Galaos trotzdem alles Gute, denn so eine Spontan-Guillotine hat kein Arbeitnehmer verdient, wenn der Laden offensichtlich florierte. Ich persönlich habe mich in den letzten Monaten schonmal anderweitig orientiert, denn es gibt für meinen Geschmack in Berlin ein paar andere Läden, wo's anscheinend auch hinter den Kulissen stimmt.
Der Cafe' in der Piadinabar ist tatäschlich viel besser und auch deutlich mehr(der galao war doch immer eher ein unterm schaum verstecktes pfützchen) und der besitzer dort auch viel sympatischer als die ständig wechselnden supermodel galao chicks.
AntwortenLöschenAlso seid ma offen für was anderes, oder vermisst ihr nur einfach die sehen-und-gesehen-werden-tribüne?!
Also den letzten Kommentar kann ich gar nicht teilen ... Dürfte aber auch nicht überraschen, ne.
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