Noch ist immer nicht ganz klar, was es mit dem jähen Ende des Galão auf sich hat. Aber unsere eigenen Infos und eine Reihe von Zusendungen deuten darauf hin, dass ein Disput zwischen den beiden Besitzern die Ursache sein könnte. Angeblich wurden bereits die Paragraphen gezückt. Es könnte also tatsächlich länger dauern, wie auch ein Kommentator vermutet.
Für uns stellen sich da gleich mehrere Fragen: Zum einen, warum das Galão wegen eines Besitzerstreits geschlossen werden musste. Schließlich machen den Hauptteil der Arbeit dort nicht die Besitzer! Sich dort nicht über den Weg laufen zu müssen, ist doch lediglich eine Sache des Dienstplans, oder?
Womit wir beim zweiten und wichtigsten Punkt sind: Was passiert jetzt eigentlich mit den netten Menschen, die dort gearbeitet und sich dabei sicher keine goldene Nase verdient haben? Sind die von einem Tag auf den anderen ihren Job losgeworden? Das wäre alles andere als die feine Art, meine Herren!
Und Frage Nummer 3: Wenn man sich tatsächlich um das Galão streitet, wie der Buschfunk vermeldet, dann macht es doch wenig Sinn, dem Objekt der Begierde Schaden zuzufügen, also die Stammgäste hängen zu lassen, das Personal vor vollendete Tatsachen zu stellen usw. Das verstehe wer will!
Wir müssen etwas tun, liebe Galão-Gemeinde. Deshalb jetzt ein Vorschlag:
Samstag, den 5. Juni um 11:30 Uhr, gemeinsames Fremd(!)kaffeetrinken auf den Stufen vorm Galão. Das Signal muss klar sein: Wir können auch anders(wo), aber wir wollen (noch) nicht!